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Weib, Frau, Dame | blickwechsel

Weib, Frau, Dame

Gepostet Von Gabriele Erfurth am 11. 11. 2014 |


Das Weib hat seinen Namen entweder von der schwingenden (= wippenden) Bewegung der Hüften beim Gehen oder vom verhüllenden (= umwickelnden) Brautschleier – da sind sich die Experten nicht so ganz einig. In der Frühzeit der christlichen Kirche kam jedoch beides zusammen: die schwingende Bewegung war Teufelswerk und musste deswegen dick verhüllt werden!

Ähnlich ist es mit der Frau. So wie das Wort „Fürst“ bedeutet auch „Frau“ ursprünglich die Erste, die Vorderste, noch erhalten im Namen der berühmtesten nordischen Göttin Freya, der Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und der Liebe, sowie der Lehrerin des Zaubers. Durch die abwertende Zusammensetzung „Hausfrau“ wurde dieses Wesen jedoch eher auf eine Stufe mit den Haustieren gestellt…

Der für unser Verständnis vornehmste Begriff – Dame – heißt dagegen schlicht und einfach Hausbewohnerin. Das lateinische „domus“ ist das Haus, und darin wohnen der „dominus“ und die „domina“ (ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt!).

Und um ein für alle Mal diesem dämlichen Wortspiel den Garaus zu machen: „dämlich“ ist mit „Dame“ weder verwandt noch verschwägert! „Dämlich“ kommt vom Lateinischen „temetum“, einem berauschenden Getränk, nach dessen Genuss man nicht recht bei Sinnen ist. Wenn man sich so die Statistik der Probleme betrachtet, die durch Trunkenheit entstehen, sind ganz eindeutig in der Hauptsache Männer dämlich!