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Mit Kind und Kegel | blickwechsel

Mit Kind und Kegel

Gepostet Von Gabriele Erfurth am 12. 04. 2014 |


Schon klar – wenn man alles dabei hat, dann natürlich auch sein Kind. Aber wer schleppt denn Kegel mit sich herum?

Das wird auch nicht verständlicher, wenn man weiß, dass „Kegel“ im Mittelhochdeutschen Eiszapfen oder Knüppel hieß. Wenn man aber zusätzlich noch weiß, dass ein Knüppel früher ein „Bengel“ war, kommt man dem Kern der Sache schon näher: Tatsächlich bezeichnet der Kegel um sieben Ecken herum ein Kind. Allerdings kein „legitimes“, sondern ein außerhalb der Ehe geborenes.

Wer also mit Kind und Kegel unterwegs ist, hat alle seine Nachkommen dabei; oder – im übertragenen Sinne – alles, was er oder sie geschaffen und in die Welt gebracht hat, und zwar gänzlich unabhängig von moralischen Grundsätzen.

Dass diese Redewendung schon viele hundert Jahre alt ist, zeigt, dass Liebe und Triebe schon immer die stärksten menschlichen Gesetze waren…