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Immer neue Beiträge rund ums Thema „Worte“ – wie sie wirken, was sie nutzen und wie wir unseren Umgang mit ihnen zu unserem Vorteil verbessern können. Schauen Sie doch öfter mal vorbei …

 

Du bist, was du sprichst. Ändere deine Sprache und du änderst dein Leben.

 

Sprechen Sie Denglisch?

Gepostet von am 10:53 in News | Kommentare deaktiviert für Sprechen Sie Denglisch?

Sprechen Sie Denglisch?

Klar tun Sie das. Jeder tut das heute, auch wenn es uns oft gar nicht mehr auffällt.

Schließlich will jeder am Wochenende Fann und Ektschn, macht dazu ein paar Däits mit seinem Hendie, das natürlich ein Eifohn sein muss. Oder – das andere Extrem – Sie möchten lieber tschillen und rileksen und sich äntatäinen lassen. Mit dem neusten Abdäit der angesagten Gäims ist das Wiekent-Fiehlin dann gerettet.

Und fürs leibliche Wohl sorgen wir mit Fahstfuht oder ganz aptudäit mit Slohfuht, natürlich tugoh im rißeikelbaren Geschirr. Alles rodscher? Klar, alles kuhl.

 

Danke für die Gedanken!

Gepostet von am 14:39 in News | Kommentare deaktiviert für Danke für die Gedanken!

Danke für die Gedanken!

Danken kommt tatsächlich von Denken. Ursprünglich machten die Menschen nämlich keinen Unterschied zwischen Gedanken und Empfindungen. Unser Gehirn tut das übrigens bis heute nicht. Ob ich etwas Schönes empfinde oder an etwas Schönes denke – beides muss im Hirn den Thalamus passieren, um verarbeitet werden. Und diese Verarbeitung ist dann in beiden Fällen die Gleiche, weil der Thalamus sozusagen den Absender löscht.

Aber zurück zu den denkbar dankbaren Gedanken. „Denken“ in seiner Grundbedeutung heißt empfinden, kennen, wissen. So ganz nebenbei: „empfinden“ ist die verkürzte Sprechweise für innen finden, was eben auch auf die Gedanken zutrifft. Danken war zunächst der wertfreie Ausdruck eines Gedankens und wurde erst im Laufe der Jahrhunderte auf das Äußern von Freude über eine schöne Empfindung reduziert.

Im Französischen heißt denken „penser“. Das kommt vom Lateinischen „pendere“ und bedeutet abwägen, ausgleichen (die Schalen einer Waage). Demnach ist das Denken ein Mittel um unser Gleichgewicht zu finden. Und für diese Harmonie (= Ordnung) können wir dann dankbar sein.

Machen Sie doch mal Ihr Denken zum Danken – und lassen Sie sich überraschen, was passiert!

Schule und Pizza

Gepostet von am 13:24 in News | Kommentare deaktiviert für Schule und Pizza

Schule und Pizza

Jeder Mensch zwischen 6 und mindestens 16 wird sich freuen, das zu lesen: das Wort „Schule“ kommt vom lateinischen „schola“ und bedeutet ursprünglich Ruhe, Muße.

Gemeint war damit die Ruhezeit der Mönche im Kloster, das Gegenstück zur Disziplin: den Exerzitien und Gebetszeiten. Die Zeit der Muße, der inneren Einkehr, der Entspannung; die Zeit, um die Gedanken frei fließen und die Seele baumeln zu lassen; die Zeit der Eingebungen, der Geistesblitze, der spontanen Kreativität.

Die Gehirnforschung hat inzwischen bewiesen, dass unser Gehirn zu außergewöhnlichen Leistungen fähig ist, wenn man ihm einen Auftrag, einen Denkanstoß gibt und es dann in Ruhe lässt. Besonders wirkungsvoll ist es, sich abends mit einer bestimmten Fragestellung ins Bett zu legen und eine Nacht darüber zu schlafen. „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf“ wussten schon unsere Vorfahren. Damit ist genau dieses Phänomen gemeint, dass unser Gehirn im Ruhezustand Erstaunliches leistet.

Aber Vorsicht: sich den ganzen Abend über ein Thema Sorgen zu machen, ist kontraproduktiv. Das vergrößert das Problem, anstatt die Lösung anzustoßen. Machen Sie es so wie in der Pizzeria: Da bestellen Sie Ihre Pizza ja auch nur einmal und verlassen sich dann darauf, dass sie kommt, sobald sie fertig ist. – Was würde wohl geschehen, wenn Sie den Pizzabäcker jede Minute aus der Küche riefen, um Ihre Bestellung zu wiederholen?

Zeitvertreib

Gepostet von am 10:42 in News | Kommentare deaktiviert für Zeitvertreib

Zeitvertreib

Eine unserer Lieblingsbeschäftigungen ist der Zeitvertreib. Was mich zu der Frage veranlasst: Warum wollen Sie die Zeit denn loswerden? Sonst jammern Sie doch, dass Sie zu wenig davon haben. Und nun wollen Sie das bisschen, das übrig ist, tatsächlich vertreiben?

Und überhaupt, wie geht denn das, die Zeit vertreiben? Wollen Sie sie erschrecken, durch Lärm oder hektische Bewegungen? (Diese Art des Zeitvertreibs nennt man, glaube ich, „Disco“.) Oder wollen Sie sich tot stellen und hoffen, dass es der Zeit langweilig wird und sie freiwillig abhaut? (Das heißt dann wohl „Fernsehen“ oder neudeutsch „chillen vor der Glotze“.) Oder entscheiden Sie sich für die Flucht und hängen die Zeit bei Ihrer Hetze durch diverse Events einfach ab? (Das müsste dann die „aktive Freizeitgestaltung“ sein.)

Die arme Zeit. Wie sie sich wohl fühlt, wenn sie von allen vertrieben wird? Kein Wunder, dass kaum noch jemand sie zu Gesicht bekommt. Sie ist scheu geworden und vorsichtig. Und selten. Eine bedrohte Art, kurz vor dem Aussterben.

Was können wir tun, um den Bestand zu erhalten und vielleicht sogar zu vermehren? Zunächst einmal: Achtsam und respektvoll mit ihr umgehen. Sie schätzen. Ihr mehr Raum geben.

Eines weiß ich aus Erfahrung: Wer ihr Vertrauen gewinnt, wird mit großer Anhänglichkeit belohnt. Der hat irgendwie immer Zeit…

Personen und andere Masken

Gepostet von am 12:57 in News | Kommentare deaktiviert für Personen und andere Masken

Personen und andere Masken

Jeder Mensch ist viele Personen.

Schizophrenie? Falsche Grammatik? Oder schlichter Unsinn?  – Weder noch! Das lateinische Wort „persona“ bedeutet: die Maske des Schauspielers, die eine Rolle, einen Charakter darstellt. Im alten Rom und Umgebung durften nur Männer Schauspiele aufführen. Um Frauenrollen oder auch Tiere oder Gottheiten darstellen zu können, fertigten sie sich Gesichts- oder Kopfmasken als Symbole für die dargestellten Wesen an. So eine Maske bezeichneten sie als „persona“.

Vor dem Hintergrund, dass jeder Mensch in seinem Umfeld unterschiedliche Rollen spielt (Sohn, Mutter, Partnerin, Bruder, …) und sich in jeder Rolle der Anforderung entsprechend anders verhält, stimmt also dieser Satz: „Jeder Mensch ist viele Personen.“

Wie viele Personen sind Sie? Welche Rollen fallen Ihnen spontan ein? Fühlen Sie sich wohl in diesen Rollen? Oder möchten Sie manchmal gerne „die Maske fallenlassen“ und „aus der Rolle fallen“? Was hindert Sie daran? Welche Konsequenzen befürchten Sie? – Spielen Sie doch einfach mal in Ihrer Fantasie unterschiedliche Rollen durch: Probieren Sie aus, wie Sie sich als andere „Personen“ fühlen. Verkleiden Sie sich, setzen Sie unterschiedliche Masken auf, tanzen Sie aus der Reihe. Das macht Spaß, öffnet neue Blickwinkel und stärkt nebenbei auch noch das Gehirn!

Unser Wort „Maske“ stammt aus dem Arabischen („mashara“) und bedeutet Verspottung, Possenreißerei. – Possen sind lustige Sprüche oder Bilder, auf jeden Fall etwas, das Spaß macht. Und Spaß ist ein sehr effektives und noch dazu kostenloses Mittel gegen Stress.

Also, los geht‘s! – Wie viele Personen sind Sie?

Sieger oder Gewinner?

Gepostet von am 13:12 in News | Kommentare deaktiviert für Sieger oder Gewinner?

Sieger oder Gewinner?

Siegst du noch oder gewinnst du schon? – Was auf den ersten Blick aussieht, als wäre es dasselbe, ist auf den zweiten Blick ein himmelweiter Unterschied.

Das Wort siegen bedeutet „gewaltsam festhalten, im Kampf überwältigen“. Ein Sieg entscheidet also einen Kampf oder einen Krieg und geht mit Gewaltanwendung einher. Logischerweise hat so ein Kampf dann auch Verlierer. Das Wort verlieren beschreibt ursprünglich einen „Zustand, in dem man für andere nicht mehr sichtbar ist“. Das klingt alles andere als erstrebenswert.

Die Grundbedeutung von gewinnen hingegen ist „nach etwas streben“. Das macht einen sehr friedlichen und motivierenden Eindruck. Und vor allem: Gewinnen können mehrere. Siegen kann immer nur einer, und der hinterlässt dann einen oder mehrere Verlierer.

Wenn Sie also am Beginn einer Meinungsverschiedenheit stehen, halten Sie kurz inne und überlegen Sie, was Ihnen lieber ist: zu kämpfen und sich entweder den Verlierer zum Feind zu machen oder womöglich selbst zu verlieren, oder auf friedliche Weise nach einer Einigung zu streben, bei der alle Beteiligten gewinnen. Sie haben die Wahl. Wählen Sie weise – und gewinnen Sie!

Eindeutig zweideutig!

Gepostet von am 09:59 in News | Kommentare deaktiviert für Eindeutig zweideutig!

Eindeutig zweideutig!

Unsere Sprache ist doch wirklich seltsam. Sie hat eine Struktur und feste Regeln und trotzdem kommen solche „Stilblüten“ dabei raus. Also – der Jugendschutz leuchtet ja noch ein: die Jugend wird geschützt. Aber welchen Sinn ergibt dann der Lärmschutz? Wovor wird der Lärm geschützt? Und wie genau macht man das?

Oder, anders herum gefragt, wenn der Lärmschutz paradoxerweise dazu da ist, uns vor Lärm zu schützen, ist dann der Arbeitsschutz dazu da, uns vor Arbeit …  – Oder der Staatsschutz, um uns vor …

Eindeutig zweideutig, unsere Sprache. Und wenn sich dann noch jemand der Ironie bedient, ist es „Essig“ mit dem direkten Verständnis. – Erstaunlich, dass unsere Kommunikation überhaupt so einigermaßen funktioniert, denn das mit dem …schutz ist ja nur ein Beispiel von endlos vielen sprachlichen „Fallstricken“.

Kleiner Tipp: Öfter mal nachfragen, ob der Gesprächspartner das, was wir verstanden haben, auch wirklich so gemeint hat. Als Selbstschutz sozusagen …

Nimm’s leicht!

Gepostet von am 10:39 in News | Kommentare deaktiviert für Nimm’s leicht!

Nimm’s leicht!

Wenn Sie sich be-schwer-en, machen Sie sich selbst schwer. Sie bürden sich selbst eine Last auf, an der Sie schwer zu tragen haben. – Wozu könnte das gut sein? Haben Sie Angst, dass Ihre Meinung als „Leichtgewicht“ weniger wiegt? Wollen Sie sich mehr Gewicht geben? Wer Gewicht hat, ist wichtig.

Wer meckert, bekommt Aufmerksamkeit. Wenn auch oft nur erzwungenermaßen. Kinder tun fast alles, um Aufmerksamkeit zu erheischen. Sind Sie in den Kinderschuhen stecken geblieben? Sind Sie der Meinung, Sie hätten schon als Kind zu wenig Aufmerksamkeit bekommen? Und jetzt immer noch? Bekommen Sie heute Aufmerksamkeit nur, wenn Sie sich beschweren?

Was müsste passieren, damit Sie sich ganz leicht und beschwingt fühlen? Was können Sie ändern, um sich leicht zu fühlen? Was ist Ihr Vorteil, wenn Sie sich beschweren? Bekommen Sie so was Sie wirklich wollen? Was kostet Sie das? Wiegt der Vorteil die Begleiterscheinungen auf?

Wo in Ihrem Leben belasten Sie sich außerdem? Brauchen Sie diese Last noch oder tragen Sie sie nur noch aus Gewohnheit? Wie können Sie auf andere Weise wichtig sein?

Das Wort „leicht“ leitet sich von „gelingen“ ab. Wer sein Leben leicht nimmt, dem gelingt alles. So jemanden nennt man auch einen Lebenskünstler. Wem alles gelingt, der findet es sinnlos, sich zu beschweren. – Sie haben in jedem Augenblick die Wahl: Entscheiden Sie sich für die Schwere oder lieber für die Leichtigkeit? Wollen Sie wichtig sein oder soll Ihnen lieber alles gelingen?

Wollen Sie am Boden kleben oder lieber schweben?

Denken Sie NICHT an einen rosa Elefanten!

Gepostet von am 19:46 in News | Kommentare deaktiviert für Denken Sie NICHT an einen rosa Elefanten!

Denken Sie NICHT an einen rosa Elefanten!

Warum sehen Sie vor Ihrem geistigen Auge mit 100%iger Sicherheit einen rosa Elefanten?

Verneinungen

Unser Unterbewusstsein „denkt“ und speichert in Bildern. Kennen Sie ein Bild für „nicht“ oder „kein“?

Lediglich unser Verstand, der von der Evolution vor menschheitsgeschichtlich recht kurzer Zeit auf das unbewusste Gehirn aufgesetzt wurde und dem nur sehr beschränkte Möglichkeiten eingeräumt werden, kann durch seine Abstraktionsfähigkeit solche Worte verarbeiten, allerdings mit einem immensen Energie- und Zeitaufwand. Einen verneinten Satz zu verarbeiten benötigt etwa 30% mehr Energie und Zeit als ein positiv formulierter. Kinder sind dazu überhaupt erst ab einem Alter von sechs bis acht Jahren eingeschränkt fähig. Voll entwickelt ist dieses Vermögen im Alter von etwa 30 Jahren!

Aber auch bei über 30-jährigen Erwachsenen gibt es viele Situationen, in denen eine Verneinung untergeht: Sobald wir unter Stress stehen, übernimmt nämlich das unbewusste Gehirn die Kontrolle und dreht dem Energieverschwender Verstand den Saft ab. Zum Verständnis: Energie war in der menschlichen Entwicklungsgeschichte immer Mangelware. Sie wird daher aus Lebenserhaltungsgründen so sparsam und effektiv wie möglich eingesetzt. Und für das Überleben war es in den letzten 500.000 Jahren nun mal wichtiger, gut kämpfen oder schnell rennen zu können als elaboriert zu argumentieren.

Daher gehen Verneinungen in den meisten Fällen unter. Das ist es, was Ihr Unterbewusstsein „hört“:

  1. Fall nicht hin  => Fall hin!
  2. Geh da nicht rein => Geh da rein!
  3. Das solltest du nicht machen => Das solltest du machen!
  4. Erklär mir nicht, was ich tun soll => Erklär mir, was ich tun soll!

Beobachten Sie sich einmal selbst. Wie oft verwenden Sie verneinte Sätze? Und wie oft tun gerade Kinder das Gegenteil von dem, was Sie meinten gesagt zu haben?

Wir sind jedoch so stark darauf geprägt, negativ zu formulieren (also mit „nicht“, „kein“ und der Vorsilbe „un-“ ), dass es uns sehr schwer fällt, unsere Sätze umzuformulieren. Oft müssen wir erst eine Weile überlegen, bis uns die entsprechende Wendung einfällt. Aber es lohnt sich: Wir werden besser verstanden. Wir werden geistig fitter, gesünder und intelligenter (s. Beitrag Positive Worte machen fit, gesund und schlau!)

Positive Worte machen fit, gesund und schlau!

Gepostet von am 15:45 in News | Kommentare deaktiviert für Positive Worte machen fit, gesund und schlau!

Positive Worte machen fit, gesund und schlau!

Die moderne Hirnforschung kommt zu dem Ergebnis: Positive Gedanken und Worte stärken das Immunsystem, schärfen die Wahrnehmungsfähigkeit, fördern Vertrauen und Konsensdenken und unterstützen situationsgerechtes Verhalten. Auf Dauer verbessern sie die persönliche Leistungsfähigkeit, die Gesundheit und die Denkfähigkeit.

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass beim Denken und Sprechen ein Verhältnis zwischen negativen und positiven Äußerungen von 1:5 (oder mehr) gesundheitsfördernd ist und sogar lebensverlängernd wirken kann. Rund 80% der westlichen Bevölkerung leben jedoch mit einem Verhältnis von 1:3 (oder schlechter) und ziehen damit persönliche Krisen und Krankheiten geradezu magnetisch an.

Testen Sie sich selbst: Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort und beobachten Sie einmal für ein paar Minuten Ihre Gedanken. Schreiben Sie sie so auf wie sie Ihnen durch den Kopf ziehen. Lesen Sie sich dann die Liste durch und markieren Sie alle negativen Gedanken rot, alle positiven grün. Wie ist Ihr Verhältnis?